“Freiheit statt Angst” Graswurzel-Spendenkampagne!

Für viele ist die jährliche, bundesweite Großdemo “Freiheit-statt-Angst” in den letzten Jahren schon selbstverständlich geworden. Dabei verliert sie mit ihren Themen nicht an Aktualität. Die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat, sowie freie Kommunikation und freier Informationsaustausch im Internet müssen nach wie vor auch auf der Straße thematisiert werden. Dies wird auch durch die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestätigt, die jährlich die Demonstration besuchen.

Vielen ist dabei nicht bewusst, dass eine solche Veranstaltung sehr viel Geld verschlingt. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Kosten trotz all der ehrenamtlichen Hilfe und Unterstützung von Aktivistinnen, Musikern und Rednerinnen auf über 45.000 Euro. Diese waren unter anderem notwendig für Bühne, Technik, Toiletten, Strom, Werbung, Anwaltskosten, Infrastuktur etc. Diese Ausgaben müssen jedes Jahr aufs Neue aus Spenden finanziert werden.

Für die diesjährige Demo wurden bisher nur knapp 20.000 Euro Spenden zugesagt; und auch davon ist ein Großteil noch nicht auf dem Demo-Konto eingegangen. Dies sorgte soweit für Beunruhigung, dass letzten Monat sogar diskutiert wurde ob die Demo überhaupt stattfinden könne. Die Demo ist nun angemeldet und damit auch alles klappt muss dringend noch Geld rein!

Wenn jeder der Demoteilnehmer und -teilnehmerinnen nur einen Euro spenden würde, wären die Kosten gedeckt. Dies ist jedoch unrealistisch. Trotzdem helfen auch Kleinspenden von 5 oder 10 Euro.

Unterstützt die “Freiheit-statt-Angst”-Demo mit einer Spende!
[…und der Weiterverbreitung dieses Aufrufs]

Spenden an:

Kontonummer 30 74 250
Bankleitzahl 100 205 00
Bank für Sozialwirtschaft
Kontoinhaber: Humanistische Union
Verwendungszweck: FsA Graswurzel-Spende

BIC: BFSWDE33BER
IBAN: DE61100205000003074250

oder direkt online spenden

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29 Responses to “Freiheit statt Angst” Graswurzel-Spendenkampagne!

  1. Pingback: „Freiheit statt Angst“ selbstverständlich? | www.datenschutz-ist-buergerrecht.de

  2. Pingback: kühlschranknotizen » Spendenkübel

  3. Yoda says:

    Paypal und/oder flattr wären super 😉

  4. Missi says:

    Da geht doch dann einiges an Spenden nur für die Gebühren drauf.

  5. Netti says:

    Hi! Hab’ eben 5 € gespendet.
    Ein Fortschrittsbalken der eingegangenen Spenden wäre meiner Meinung nach sehr motivierend :).
    Wir sehen uns auf der FSA 2010!

  6. Pingback: musikdieb.de » “Freiheit statt Angst” Graswurzel-Spendenkampagne

  7. Juo says:

    Das ist eine Milchmädchenrechnung. Du zahlst bei PayPal 3 Prozent Gebühren, bekommst aber drei Mal so viele Spenden, weil den Leuten es viel zu kompliziert ist, eine Banküberweisung zu machen.

    100% * 97% * 3 = 291%

    191% mehr Spendenaufkommen bei Nutzung von PayPal.

  8. anonym says:

    Wusstest du schon, dass 99% aller im Internet veröffentlichten Prozentzahlen frei erfunden sind?

  9. schlingel says:

    Also meinen Flattr klick hättet Ihr sicher. Eine Banküberweisung ist mir dann einfach doch zu aufwändig. Wie hoch die Prozentzahlen auch sein mögen, lieber weniger Geld von Leuten bekommen, die sonst nix spenden oder?

  10. raphar says:

    flattr-Spende läge bereit.

  11. Ariton says:

    Das Ansinnen der Veranstaltung ist lobenswert ABER was soll das, “der ehrenamtlichen Hilfe und Unterstützung von Aktivistinnen, Musikern und Rednerinnen”, denn? Ich wage zu bezweifeln das es keine ehrenamtlich helfenden Männer gibt! Und es wird sich sicher auch ein Redner finden lassen, umgekehrt engagieren sich sicher auch Musikerinnen.

    Man darf sich nicht wundern wenn grob die Hälfte der Bevölkerung auf Grund ihres Geschlechts nicht als Helfer(innen) anerkannt werden, das nur die Hälfte an Spenden zusammen kommt.

    Solange diese Formulierung nicht in eine geschlechtslose Form gebracht wurde oder auch Aktivisten, Musikerinnen und Redner gewürdigt werden, wird es von mir keine Spende geben.

    Mit freundlichem Gruß

    ariton@webguerilla.org

  12. admin says:

    Es werden nicht nur Aktivisten, Musikerinnen und Redner nicht aufgezählt, sondern auch nicht die Flyerverteilerinnen, Plakatierer, Grafikdesingerinnen, Webmaster und Serveradministratoren, Pressearbeiter, Techniker, Fahrerinnen, Köche für die Mitarbeiterverpflegung, Leute die Auf- und Abgebaut haben etc. pp.

    Doch das macht überhaupt nichts, denn diese Aufzählung erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollstädigkeit, sondern soll lediglich eine Auswahl einiger Helferinnen und Helfer darstellen, um zu verdeutlichen dass es insgesamt viel ehrenamtliche Hilfe gegeben hat.

  13. missi says:

    Sofortüberweisung(.de) gäbs noch, eventuell könnte man das noch einbauen?

  14. Gwenn Dauen says:

    Ich hab mal meine eigene Spendenaktion gestartet und beworben. 😉
    http://www.de.pledgebank.com/DemoFSA

  15. Anonymous says:

    Dir ist es zu aufwendig, eine Banküberweisung zu machen, aber die Mühe, es zu dieser Seite durchzuklicken und einen Kommentar zu verfassen? Schade, dass es dir nicht so wichtig ist…
    Ich werde es dieses Jahr aus terminlichen Gründen wieder nicht zur FSA schaffen, aber eine Kleinspende von mir ist mir das Zeichen, das damit gesetzt werden soll, wert.

  16. me says:

    sofortueberweisung war so’n laden, wo man pin und tan eintippen muss, nor? BIST DU IRRE?

  17. Frank says:

    Paypal? Das Thema der Demo ist unter anderem Schluss mit der Datenspeicherung! Warum sollte ich einer Firma freiwillig meine Daten geben um Geld zu überweisen? Das tut man am besten selbst mit dem Online-Banking und keiner profitiert zusätzlich! Ist zumindest meine Meinung …

  18. Andreas Weckler says:

    Das ist mal wieder der typische Super-Emanzen-Quatsch. Du wirst wahrscheinlich auch nur frühstücken, wenn Dein Toast von einer Toasterin erwärmt wurde, oder?

    In vielen anderen Sprachen ist es üblich, dass Gruppen von Menschen oder Dingen immer männlich sind, sobald ein männliches “Ding” dabei ist.

    Vielmehr wird durch TeilnehmerInnen, Helfer(innen), Studierende usw. die Lesbarkeit von Texten massiv eingeschränkt und die deutsche Sprache komplett verhunzt nur weil ein paar Damen Minderwertigkeitskomplexe haben.

    Und bei der Gelegenheit: Es gibt in Deutschland mehr Frauen als Männer, daher würde es sogar mehr als die Hälfte der Menschen ausschließen, wenn alle Deine Engstirnigkeit hätten.

  19. Niina says:

    Himmel, es ist doch bemerkenswert, wie vielen Leuten der an sich simple Gang zur eigenen Bank respektive die Vorbereitung einer anderweitig, aber auf herkömmlichem Wege getätigten Überweisung, zu viel des Aufwands ist, obwohl die Unterstützung einer so wichtigen Demonstration doch leichter kaum sein könnte.

    Und dass sich nun wiederum andere Menschen mit vermeintlichen Gleichberechtigungsdiskussionen aufhalten (die jedoch vor allem selbst die angeprangerte Diskriminierung überhaupt erst lostreten), anstatt ihre Zeit sinnvoller in das Engagement zu investieren, an dem es ihrer Meinung nach mangelt, ist gleichermaßen grotesk.

  20. Florian says:

    Ich habe jetzt auch mal nen Fünfer locker gemacht, weil ich das ganze für eine wichtige Sache halte. Ob ich selbst kommen kann, muss ich als jemand der Nahe Heilbronn (in Baden-Württemberg) wohnt, noch sehen.

    Was die Antiüberweisungsfraktion angeht: Was ist daran komplizierter als an Paypal/whatever?
    Habt euch mal nicht so!

  21. admin says:

    Hallo Florian,
    hast du schon mal geschaut ob aus deiner Ecke auch ein Bus fährt?
    http://www.foebud.org/demobusse

  22. Hans Cousto says:

    Irreführende Rechnung

    In dem Spendenaufruf heißt es: “Wenn jeder der Demoteilnehmer und -teilnehmerinnen nur einen Euro spenden würde, wären die Kosten gedeckt.” Doch mit einem Euro pro Demoteilnehmer ist der noch fehlenden Betrag nicht zu erzielen, vermutlich müsste jeder Demoteilnehmer etwa zwei Euro spenden, um die Kosten zu decken.

    Die Kosten sollen 45.000 Euro betragen, 20.000 Euro sind derzeit an Spenden zugesagt, das heißt, es fehlen noch 25.000 Euro. An der letzten Demo “Freiheit statt Angst” nahmen gemäß TAZ jedoch weniger als 15.000 Personen Teil: “17.08 Uhr: Der Veranstalter spricht in einer ersten Presseerklärung von mehr als 20.000 Teilnehmern. Eigene Zählungen der taz ergeben jetzt, dass ungefähr 13.000 – 15.000 Demonstranten dabei sind. Die Polizei spricht von 10.000 Teilnehmern.” Quelle:
    http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/live-ticker-zur-demo-freiheit-statt-angst/

    Padeluun sprach am Ende der Demo von 25.000 Teilnehmern. Die Zählungen des Zählteams von Eve & Rave Berlin lagen jedoch alle unter 13.000 Personen. Und in der Bettelmail zur Deckung der Kosten der letztjährigen Demo von Sven Lueders (Humanistische Union) vom 25 Nov. 2009 16:56:03 ist auch von 15.000 Teilnehmern die Rede. Offenbar liegt bei der Angabe “ein Euro pro Demoteilnehmer” zur Deckung der Kosten ein gewaltiger Rechenfehler vor. Und wer spendet gerne jemanden Geld, der weder korrekt rechnen kann noch in der Lage ist, die Teilnehmerzahlen korrekt wiederzugeben?

  23. GinoPanino says:

    Schade hats kein PayPal, hätte gerne gespendet.

  24. Anne says:

    schon mal was von abwechselndem gendern der Sprache gehört? mein gott! wenn nur die männliche form genutzt wird regt sich kein mensch auf aber wehe man greift mal abwechselnd auf beide formen zurück! das andere geschlecht ist natürlich immer mit gemeint. das argument nutzt ihr beim generischen maskulin doch auch. stellt euch doch nicht dümmer, als ihr seid!
    und da soll mal noch einer behaupten, im netz gäbe es kein genderproblem… *kopfschüttel* gott ist das peinlich!

  25. Leena says:

    Kein Rechenfehler. Wir gehen einfach von wesentlich mehr DemonstrantInnen aus 😉
    (also enttäuscht uns nicht!)
    Wenn, dann sind wir unheilbare OptimistInnen. Aber das muss man in unserem Geschäft auch sein, oder?

  26. Steve says:

    Du möchtest eine Demo gegen Datenmissbrauch & Überwachung mit einer Paypal-Zahlung unterstützen, nicht jedoch mit einer Überweisung? Das ist absurd.

    Meine Überweisung habt ihr.

  27. Ein Pirat says:

    Ich habe eine Spendenbüchse (erhältlich bei foebud.org) aufgestellt, und an einem Tag immerhin €63 eingesammelt und überwiesen.

  28. icke says:

    Lieber einen kleinen Teil für Gebühren draufgehen lassen, als es gar nicht erst zu bekommen 😉 Eine Überlegung ist die Nutzung dieser Dienste schon wert, wenn man Geld benötigt, insbesondere bei Kleinstspenden.

    Und ein Bankkonto ist in der Regel nur für einen Privatmenschen kostenlos. (Wenn überhaupt…) Firmen, Vereine etc. zahlen eine “Grundgebühr” und pro Überweisung – ja, auch erhaltene!

    (Zur weiteren “Rechnung” hier, sag ich lieber nix…)

  29. yummiweb says:

    100,00 € soeben gespendet, hoffentlich kommts noch rechtzeitig an…

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