Mehr Banner für alle!

Wer für digitale und analoge Rechte demonstriert braucht definitiv auch Banner. Schließlich wollen wir auch in diesem Jahr wieder unsere Unterstützerblogs miteiner gelungenen Online-Demo beglücken. Dieses Jahr brauchen wir: Mehr Banner. Mehr Vielfalt. Mehr Farben. Dabei kannst du uns auf zwei verschiedene Weisen helfen:

1. Nimm an der Online-Demo teil

…und werbe auf deiner Seite / deinem Blog für FsA. Außerdem gibt es auch die Möglichkeit das Eselsohr ganz einfach in seine Website einzubauen, wie es auch auf dieser Seite oben rechts zu sehen ist. Dort sind stets aktuelle Aktionen und Kampagnen des AK Vorrat verlinkt. Einziger Haken: Bisher haben wir lediglich ein AK-Vorrat Eselsohr, aber noch kein Banner zur Demo, daher bist du erst einmal auf der Warteliste bis jemand sich für die zweite Möglichkeit entscheidet.

2. Bastel ein Banner für #FsA11

Jedes Banner wird in unserem Wiki zum Download bereitgestellt werden. Und so geht:

1. Inspirieren lassen
2. Banner basteln und ins Wiki laden
3. Auf der Wiki-Seite verlinken

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Magst du uns kurz was übersetzen..?

Daten kennen keine internationalen Grenzen. Um auch auf europäischer und globaler Ebene Druck ausüben zu können, muss die Bewegung weiterhin international zusammenwachsen. Daher findet die Demo am 10.09. in Berlin, wie bereits in den Jahren zuvor, wieder im Rahmen des internationalen Aktionstages “Freedom not Fear” statt.

Im letzten Jahr konnten wir mit Flyern und Plakaten auf türkisch noch mehr Menschen als bisher ansprechen. Es gab darüber hinaus mehrfach Anfragen von internationalen Medienvertretern an das Presseteam. Da ist es natürlich von Vorteil, den übersetzten Aufruf parat zu haben, um unsere Forderungen darstellen zu können.

Den Aufruf zur Demonstration gab es 2010 (zumindest in der Kurzversion) in Deutsch, Türkisch, Polnisch, Niederländisch, Portugiesisch, Englisch, Französisch und Italienisch. Am Aufruf selbst hat sich nur wenig verändert – doch die Übersetzungen für 2011 müssten trotzdem angepasst werden und in unser aktuelles Wiki übertragen werden.

Es wäre daher super wenn jemand, der eine Fremdsprache beherrscht, den Aufruf übersetzen und im Wiki hinzufügen könnte. Bei den oben genanten Sprachen kann man sich im Wiki 2010 an den vorherigen Versionen bedienen und müsste nur Kleinigkeiten einfügen. Kurzaufrufe in anderen Sprache wären natürlich erst recht super und auch bei der ausführlichen Version des Aufrufs sind Übersetzungen in andere Sprachen natürlich sehr willkommen.

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Kunst gegen Überwachung

Es soll bunt werden! Zum Glück stehen wir bei unserem Vorhaben die Demo dieses Jahr noch origineller und schöner zu gestalten nicht mehr alleine da: Denn der Gläsernen Mensch (von dundu) wird die Demo begleiten.

Es wäre schön, mehr Künstlerinnen und Künstler zu finden die uns darin unterstützen, ein Statement gegen Überwachung zu machen. Mit Peter und seinen Datenfischen haben wir schließlich schon einen ganz guten Fang bei der FsA 2010 gemacht. Von ihm stammt im übrigen auch “Otto“, die Datenkrake des FoeBuD, die bei keiner Verfassungsbeschwerde fehlt.

Eine Überlegung wäre natürlich auch, Superbertram zu uns einzuladen. Aber wer weiß, vielleicht ist der in Wien bereits ganz gut ausgelastet. Schließlich fand dort auch immer was zur Freiheit statt Angst statt.

“Superbertram ist ein lustiger Schneemann mit zwei eingebauten Überwachungskameras, der seit August 2007 immer online ist und alles und jeden auf Flickr postet (>100.000 Fotos), u.a. mit Bewegungserkennung. Er propagiert die Informationssymetrie (jedem soll alle Information zugänglich sein), produziert eine ganze Menge  Daten und ist quasi Prototyp des BKA, welches ja grad den großen Spähangriff plant, also versteckte Videoüberwachung von !Terror!verdächtigen.”

Oh, jetzt wo ich das so tippe kommt mir eine Idee: Könnte dundu nicht eine riesige Angel bekommen und damit Datenfische Angeln?…

Also liebe Künstlerinnen und Künstler:

Wir bieten Euch:

Einen äußerst gut besuchten Ausstellungsort in Berlin-Mitte.Ein Interessiertes und begeistertes Publikum. Jubel und Applaus. Eine Flasche Sekt. Gutes Gewissen und Blitzlichtgewitter… und vor allem:  Gute Gesellschaft :)

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Es liegt an euch: Gibt es eine FsA11?

Intern gab es die letzten Wochen einige Quereleien. Der AKV scheint nicht mehr 100%ig hinter der FsA zu stehen, die Demo soll(te) am 10.09. stattfinden – damit sind es nicht einmal mehr 3 Monate und es gibt noch nicht einmal eine Neuauflage des Blogs. Überall hakt es und es will einfach nicht weiter gehen. Nicht einmal der Aufruf für die Demo steht (der letztes Jahr Anfang Mai draußen war – und von da an wurde auch effektiv gearbeitet).

Es gibt kaum Aktivitäten um die anstehenden Demo herum und alles. Kaum jemand will eine Aufgabe übernehmen, oder kann es nicht, weil die Zeit nicht reicht. Fest steht: Wenn es keinen massiven Arbeitsschub gibt, dass Arbeiten einfach übernommen werden, dann wird es echt hart. Und bisher zeichnet sich der Arbeitsschub auch nicht ab. Ab August werde ich ein Praktikum in Berlin machen, das quasi nur aus Demo-Orga bestehen würde (wenn es sie denn gibt), aber weiter ist derzeit auch keine „Stelle“ für die Demo-Orga geplant, also müsste alles weitere aus dem „echten“ Aktivismus bestehen, der hier und da einfach Arbeiten übernimmt – crowdworking like. Ob das funktioniert, wird sich zeigen. Wenn das nicht funktioniert, sehe ich nicht, dass wir es schaffen, die Demo zu stemmen. Wer bisher also eher „zugeguckt“ hat, was wir im AK Vorrat/ AK Zensur und sonstiger Netzbewegung so machen, aber etwas Zeit hat uns hier und da auszuhelfen, ist herzlichst willkommen dies auch zu tun.

Was gerade so ansteht:

  • Blog-Relaunch
  • Design für die Demo kreieren (kriegen wir nach dem gescheiterten Design-Wettbewerb doch noch etwas brauchbares zu stande?)
  • Aufruf (fertig) schreiben
  • Andere Organisationen nach Geld und tatkräftiger Unterstützung abklappern (und den Kontakt halten)
  • Das Konzept der Demo ausfeilen (es gab auf dem letzten Bündnistreffen noch einige Vorschläge, die in das Pad noch übernommen werden müssten, damit da eine weitere Diskussion möglich ist)
  • Und zu guter Letzt gibt es noch einen Terminplan, den wir hoffnungslos überzogen haben. Der müsste aktualisiert werden (was schaffen wir davon bis wann) und es müsste jemanden geben, der möglichst zuverlässig nach hakt, wie es wo aussieht.

Und wenn dann ganz viel gearbeitet wird und es auch etwas zu berichten gibt, darf auch gerne mitgebloggt werden.

Nun mag das nach nur ganz viel Arbeit klingen, aber es gibt auch gute Aussichten: So sieht es ganz danach aus, als würde es einen Gläsernen Menschen (von dundu) auf der Demo geben.

Für die Kontaktaufnahme gibt es die Kontakt[at]Vorratsdatenspeichunger.de – Mailadresse, oder Morgen das nächste Bündnistreffen im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Berlin um 16.00 Uhr. Da kann auch jeder hinkommen.

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FsA11-Vorbereitung

Das nächste “Freiheit statt Angst”-Bündnistreffen findet am 27.5.11, um 16.00 Uhr im Haus der Demokratie und Menschenrechte (Greifswalder Straße 4, Vorderhaus, 1. Etage (Berlin)) statt. Wer daran interessiert ist, an der diesjährigen FsA mitzuwirken, ist herzlich eingeladen, sich daran zu beteiligen (und eigene Ideen mit einzubringen)

Besprochen wird vor allem das Konzept der diesjährigen Demo, sowie der Aufruf.

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Designwettbewerb gestartet – Wie soll FsA künftig aussehen?

Bis zum 29.5. suchen wir das am besten zur FsA passende Design. Wir hoffen auf gute Einsendungen und Spaß am Designen! Aber nun die Langform:

1. Allgemeine Informationen

Am 10. September 2011 wollen wir eine große Demonstration in Berlin abhalten. “Stoppt die Vorratsdatenspeicherung” heißt es an erster Stelle. Aber auch “Zensur” verdient unser Augenmerk, wie auch der Zensus und jede andere Überwachungsmaßnahme.
Die (digitale) Bürgerrechtsbewegung hat schon eine ganze Menge erreicht. Kompetente Leute sitzen im Bundestag, die Vorratsdatenspeicherung wurde einmal vom Bundesverfassungsgericht gekippt und das Internet-Sperr-Gesetz wird aufgehoben. Das klingt gut, ist aber nicht genug. Noch immer gibt es Forderungen nach Vorratsdatenspeicherung, Fluggastpasagierabkommen und anderer Überwachungsmaßnahmen. Um zu zeigen, dass wir aber mehr sind, als die im Bundestag vertretenen, müssen wir auf die Straße und zeigen, dass wir viele sind.

1.1. Der Design-Wettbewerb

Der AK Vorrat und das Demobündnis “Freiheit statt Angst” ruft zum Designwettbewerb auf. Seit Jahren demonstrieren wir immer unter großen, bedrohlichen Augen, die uns auf Flyern, Plakaten, Webseiten aus angucken. Diese Augen aber geben unsere Inhaltliche Haltung nur bedingt wieder. Die Augen bedrohen uns, wie Überwachungsmaßnahmen uns bedrohen. Wichtiger als die Bedrohnung ist uns aber die Freiheit. Wir wollen für die Freiheit demonstrieren und für eine bessere Welt. Das soll auch auf unseren Plakaten, Flyern, Bannern, Buttons und Flaggen sichtbar sein. Wir brauchen eine ein positives Wiedererkennungsmerkmal. Wir rufen alle Kreativen auf, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen.

1.3. Der Arbeitskreis gegen Vorratsdatenspeicherun und die Bündnisse

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat) ist ein bundesweiter Zusammenschluss, der sich gegen die ausufernde Überwachung im Allgemeinen und gegen die Vollprotokollierung der Telekommunikation und anderer Verhaltensdaten im Besonderen einsetzt.
Mitglieder des Arbeitskreises sind einzelne Bürgerrechtler, Datenschützer und Internetnutzer, aber auch Verbände, Organisationen und Initiativen. Wir engagieren uns gegen die anlasslose Speicherung persönlicher Daten, für mehr Datenschutz, für das Recht auf Privatheit, für unbeobachtete Kommunikation und für den Respekt vor der Menschenwürde, besonders für das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung ist politisch unabhängig und überparteilich.

1.4. Hintergrundinformation

.. finden sich auf unseren diversen Webseiten …
2. Anforderungen an die Bewerberinnen und Bewerber

2.1. Inhaltliche Vorgaben

Gesucht wird ein Gesamtkonzept. Entwürfe, oder besser noch ein komplett ausgearbeitetes Design soll leicht verständlich informieren und Menschen auf die Straße bewegen. Es soll klar machen, dass wir den Überwachungswahn von Staat und Industrie nicht hinnehmen, aber trotzdem nicht bedrohlich wirken.
Erste Sloganvorschläge sind:”Frieden statt Sicherheit”, “10 Jahre Angst sind genug” und “Die Freiheit lebt weiter”. Das Design muss sich aber nicht an diesen drei Vorschlägen orientieren.

2.2. Vorgaben

Das Design sollte nicht wie die Aufmachung eines Horrorfilms aussehen, sondern eher lebensbejahend, aber auch klar machen, dass es sich nicht nur um einen Kindergeburtstag handelt. Die Inhalte dürfen nicht untergehen!
Besonders wichtig für uns ist, wenn wir uns entschieden haben, müssen wir das Design auch als Druckvorlage bekommen, ohne große Verzögerungen. Neben der super Idee muss das einfach möglich sein, alles andere würde uns nur mehr Arbeit aufhalsen, als wir eh schon haben.

2.3 Einreichung

Ihr könnt uns Eure Entwürfe entweder direkt in unser Wiki stellen oder an kontakt[at]vorratsdatenspeicherungde.de senden. In den Beschreibungen sollten die Teilnehmer/in mit Name, Adresse und Kontaktdaten und ggfs. die Hochschule oder Agentur genannt werden.

2.4 Was wird benötigt

- Plakat   A1 in deutscher Sprache
- Plakate A1 mit Headlines in Arabisch, Türkisch, Englisch (optional)
- Plakat   A3 in deutscher Sprache
- Plakate A3 mit Headlines in Arabisch, Türkisch, Englisch (optional)
- Flyer         A6
- Aufkleber   A6 – ggf. identisch mit Flyer A6
- Banner für Websites | 2-3 Größen
- Template für spontane Flyer A4
- Template für Großtransparentedruck
- Grundlayout für Youtube-Spot
- Grundlayout für Berliner Fenster
- Demoshirt (optional)
- Grundlayout (Seitenkopf) für http://blog.freiheitstattangst.de/

3. Preis und Preisverleihung

Wir können und möchten keinen Geldpreis ausloben. Die Einsendung soll der guten Sache dienen: Der Gewinn des Wettbewerbs ist Ruhm und Ehre – und vielleicht das gute Gefühl, mit seinen künstlerischen Fähigkeiten und grafischen Fertigkeiten etwas gegen die Datenkraken von Staat und Wirtschaft zu tun.
Der FoeBuD hat für die ersten fünf Plätze je einen kleinen Einkaufsgutschein für den FoeBuD-Shop zugesagt (shop.foebud.org). Und natürlich wird das Gewinnerdesign in großer Auflage – mit Hinweis auf die Gestalterinnen oder Gestalter – gedruckt und verteilt.
Alle Einsendungen (sofern sie nicht gegen Recht und nicht allzusehr gegen gute Sitten verstoßen) werden im Wiki des AK-Vorrat präsentiert.

4. Bewertungskriterien

Was dem Bündnis am besten gefällt, wird genommen. Es gibt keine Jury und das Bündnis besteht im Wesentlichen aus Nerds. Es wird auf einem Bündnistreffen drüber abgestimmt, die Einsender (oder zumindest die Gewinnerin oder der Gewinner) werden danach informiert.

5. Allgemeine Teilnahmebedingungen
a) Umfang der Teilnahmebedingungen

Teilnahmebedingungen sind neben den „Allgemeinen Teilnahmebedingungen“ alle im Rahmen der gesamten Auslobung dargestellten Beschreibungen und Regelungen. Alle Teilnehmer müssen die Teilnahmebedingungen ausdrücklich durch Unterzeichnung akzeptieren. Dazu ist es ausreichend, wenn alle Teilnehmer das vorliegende Dokument vollständig und unterzeichnet zur Teilnahme zurücksenden.

b) Teilnahmeberechtigung

Jeder Mensch, der eine gute Idee hat und diese in eine druckbare Datei umzusetzen weiß, ist eingeladen, sich zu beteiligen.

c) Verfahren des Wettbewerbs

Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos. Für Aufwendungen im Rahmen der Teilnahme ist jeder Teilnehmer vollständig selbst verantwortlich. Sie werden von uns nicht erstattet.
Eingereichte Beiträge werden nicht zurückgesendet.
Einsendungen bitte an kontakt[at]vorratsdatenspeicherungde.de senden oder gleich in unser Wiki stellen
Einsendeschluss ist der 29. Mai 2011, 24:00 Uhr (eod).

d) Schutzrechte

Die Teilnehmer müssen allein oder als Gruppe die ausschließlichen Urheber ihrer Einsendung sein. Es darf bei allen eingereichten Ideen kein Verstoß gegen Urheber-/ Marken- oder sonstiges (Leistungsschutz-) Recht vorliegen. Die Teilnehmer versichern, dass sie frei über ihre Einsendung und die Rechte daran verfügen können und diese nicht mit Rechten Dritter belastet sind.
Die Entwürfe für das Design dürfen zuvor zu keiner anderen Verwendung benutzt worden sein. Sie dürfen während der Dauer dieses Wettbewerbs keinem Dritten zur Verwendung angeboten oder überlassen werden.
Der Autor / die Autorin muss einverstanden sein, dass das Logo unter eine Lizenz gestellt wird, die eine möglichst breite Nutzung als Gefahrenzeichen ermöglicht – es soll deshalb in die Public Domain gegeben werden.
Die Teilnehmer stimmen einer Veröffentlichung ihrer Einsendungen ohne Vergütung zu. Der AK Vorrat und das Demobündnis ist berechtigt und verpflichtet, die eingereichten Vorschläge zum Zwecke der Bewertung, für die Presse- und Medienarbeit im Rahmen des Wettbewerbs, zur Präsentation bei der Preisverleihung zu nutzen und zur Dokumentation auf Webseiten und Drucken zu verwenden.
Mit der Annahme des Preises räumt die Siegerin oder der Sieger des Wettbewerbs dem AK Vorrat zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränkt alle diejenigen Nutzungsrechte an seinem Vorschlag ein, die erforderlich sind, damit das Logo zur medialen Verbreitung, zur politischen Diskussion und zur Bewerbung der Demo nutzen kann.

e) Haftung

Jegliche Schadenersatzverpflichtungen des AK Vorrat und seiner Mitmacher, sowie Erfüllungsgehilfen aus oder im Zusammenhang mit dem Wettbewerb, gleich aus welchem Rechtsgrund, sind, soweit gesetzlich zulässig, auf Fälle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beschränkt.

f) Datenschutz

Die Teilnehmer erklären ihr Einverständnis damit, dass die von ihnen im Rahmen der Teilnahme übermittelten persönlichen und personenbezogenen Daten zurweiteren Verarbeitung im Rahmen des Wettbewerbs vom AK Vorrat und dem Demobündnis und dem FoeBuD e.V. genutzt werden, insbesondere elektronisch gespeichert, be- und verarbeitet werden. Diese Daten werden nur zu Zwecken des Wettbewerbes verwendet. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Auf den Drucken wird Urheberin oder Urheber natürlich genannt.

g) Sonstiges

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

6. Bewerbungsschluss

Die Beiträge müssen bis zum 29. Mai 2011 24:00 Uhr (eod) (eintreffend) beim AK Vorrat (oder direkt im Wiki) eingereicht sein.

7. Ausrichter des Wettbewerbs / Anschrift für Einsendungen

Arbeitskreis gegen Vorratsdatenspeicherung
Demobündnis “Freiheit statt Angst”
c/o FoeBuD e.V.
Design-Wettbewerb
Marktstr. 18
33602 Bielefeld
Mail: mail@foebud.org
Telefon für Rückfragen : 0521-175254

8. Spenden

Der AK Vorrat benötigt Spenden.
Kontonummer: 3074250
Bankleitzahl: 10020500
Bank für Sozialwirtschaft
Verwendungszweck: “AK Vorrat”
Kontoinhaber: HU

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Online-Kampagne gegen Vorratsdatenspeicherung gestartet

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung hat mit der Unterstützung des Netzwerkes Campact eine Online-Unterschriftenkampagne gegen die derzeit wieder heftig diskutierte und nach wie vor stark umstrittene Vorratsdatenspeicherung gestartet.

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Neue Impulse für FSA 2011

Mit dem ersten Bündnistreffen ist der Startschuss für die Planung von FSA11 gefallen. Am Rande der diesjährigen re:publica in Berlin wurde der grobe Rahmen für die diesjährigen Aktionen lebhaft diskutiert. In einem Punkt waren sich jedoch alle anwesenden einig: angesichts von anhaltenden und neuen geplanten Grundrechtseinschnitten ist es notwendig, auch in diesem Jahr wieder kräftig zu mobilisieren.  Continue reading

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Das war #fsa10

Es war mal wieder eine bunte, friedliche und vielfältige Demo und die Theorie von Datenschützer Petrus bestätigte sich zum vierten Mal in Folge. Dass pünktlich zum 11.09. der Sommer zurückkehren würde, konnte bei dem kalten Regenwetter der vorherigen Tage kaum jemand wirklich glauben.

Schön waren auch wieder die verschiedenen kreativen Darstellungen und Kunstaktionen wie das Google Street View-Auto, der große Datenkrake, der in diesem Jahr auf der Jagd nach bunten Datenfischen war, der gläserne Patient der Freien Ärzteschaft oder die Tatortinstallation von Amnesty International, bei der der gewalttätige Polizeiübergriff auf einen Radfahrer vom letzten Jahr thematisiert wurde.

Mindestens 7.500 Menschen trugen unser gemeinsames Anliegen auf die Straße. 127 Organisationen und viele EinzelunterstützerInnen aus Politik, Kunst und Medien hatten in diesem Jahr aufgerufen, 18 Wagen rollten mit Musik und bunten Transparenten durch die Mitte von Berlin, #fsa10 war Twitter Top-Thema des Tages und den Livestream verfolgten zeitweise bis zu 2.500 Menschen.

Trotzdem sind die Besucherzahlen im Vergleich zu den Vorjahren zurück gegangenen. Angesichts der einlullenden Politik der neuen Bundesregierung war dies jedoch vorhersehbar: Die Arbeitnehmerdatenbank ELENA steht auch in Regierungskreisen in der Kritik, die Verbraucherschutzministerin betreibt populistischen Datenschutz auf Facebook, die Vorratsdatenspeicherung wurde in seiner bisherigen Form für verfassungswidrig erklärt und das Zugangserschwerungsgesetz soll dieses Jahr zunächst nicht angewendet werden. Die kritische Masse wurde also zunächst erfolgreich besänftigt, tatsächlich geändert jedoch hat sich nichts. Die Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung ist noch immer verpflichtend, das Zuganserschwerungsgesetz ist rechtskräftig und kann in Kürze nicht mehr vor dem Bundesverfassungsgericht auf den Prüfstand gestellt werden. Längst gibt es zudem weitere Pläne aus dem Innenministerium zur Zusammenlegung von Polizei und BKA.

Treffend wurde dieser gefährliche Zustand besonders in der Rede von Monty Cantsin dargestellt, der in der Tat als der Rockstar unter den Resident-Rednern der “Freiheit satt Angst”-Demo bezeichnet werden kann.

Gerade aber unter diesen schwierigen Umständen konnten wir dieses Jahr deutlich zeigen dass wir dennoch dran bleiben, es ernst meinen, hartnäckig sind und sofort wieder mit voller Kraft und Lautstärke zurück sein werden und Alarm schlagen können, wenn es wieder einmal brennt.

Interessant waren auch die Veranstaltungen vor und nach der Demo, wie das “Netzpolitische Soritée” in der Heinrich-Böll-Stiftung, das “Werkstattgespräch Schönes Leben in der digitalen Überwachungsgesellschaft” oder das dreitägige Seminar mit dem Titel “Datengarten Eden”.

Leider hat die Demo trotz zahlreicher Einzelspenden ein großes Loch in der Kasse des AK Vorrat gerissen der sich mit einer Ausfallbürgschaft in Höhe von 8.000 Euro beteiligte und nun besonders auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist.

Verstärkt tauchte dieses Jahr die Frage auf, ob es sich bei der “Freiheit statt Angst”-Demo mittlerweile vor allem um eine Traditionsveranstaltung handele die unbedingt weitergeführt werden müsse, oder neue Konzepte für die Zukunft erforderlich seien, um sich weiterentwickeln zu können.
Richtig ist wahrscheinlich beides. Die taz sprach von “der mittlerweile zum Demonstrationsinventar der Republik gehörenden Bürgerrechtsdemonstration”, und tatsächlich hat sich die Demo über die vergangenen Jahre zu einem wichtigen Event der netzpolitischen Bewegung entwickelt. Das zeigt sich auch an den vielfältigen Datenschutzveranstaltungen und Helfereinsätze rund um das FsA-Wochenende, die aus unterschiedlichen politischen Lagern veranstaltet werden und hervorragende Möglichkeiten der bundesweiten Vernetzung bieten. “Freiheit statt Angst” mobilisiert nicht nur auf die Straße, sondern schafft wichtige Synergien und bringt unsere Themen über Wochen hinweg ins Gespräch. So gab es bereits Tage zuvor Titelberichte in Tageszeitungen, Spezialsendungen im Radio, gemeinsame Bastel- und Plakatierabende mit Aktivisten aus verschiedenen politischen Strömungen oder den Veranstaltungshinweis auf allen U-Bahn-Linien im Berliner Fenster. Spontan entstanden begleitend zur Demo unter anderem ein freier Sampler mit überwachungskritischen Songs verschiedenster Genres, mehrere Video-Trailer und -Aufrufe und natürlich der Livestream.
Ein nettes Projekt war übrigens auch die Online-Durchsuchung beim BKA zu der die Gruppe data:recollective in der vergangenen Woche aufgerufen hatte.

Vielen Dank natürlich an alle Helferinnen und Helfer, die in den vergangenen Wochen und Monaten viel gearbeitet haben um die Demo auf die Beine zu stellen und natürlich auch an alle Spender und Teilnehmer.
Mittlerweile liegt auch der Bericht der Demo-Beobachtung der Kritischen Juristinnen und Juristen vor. Weitere freie Fotos findet ihr im Wiki des AK Vorrat. Im Pressebereich unter http://freiheitstattangst.de könnt ihr euch alle Pressemitteilungen zur diesjährigen Demo durchlesen.

Und wie geht es jetzt weiter? Einfach nur nach Hause gehen und bis zum nächsten Jahr weiterhin ELENA-Daten speichern und Überwachungskameras unkritisiert filmen lassen wäre der falsche Weg. Besonders in Zeiten von Enquete-Kommission und netzpolitischen Kafféekränzchen im Innenministerium dürfen wir uns nicht einlullen lassen und müssen weiterhin zeigen dass wir es ernst meinen.

Wo ihr euch das ganze Jahr über aktiv mit einbringen könnt erfahrt ihr hier. Und die Frage ob im nächsten Jahr erneut Ressourcen für eine derartige Großdemo vorhanden sein werden, neue Konzepte wie ein dezentraler Aktionstag oder eine Datenschutz-Woche ausprobiert werden sollten, wir sogar all das zusammen auf die Beine stellen können, oder aber doch einen Gang zurück schalten müssen, liegt also vor allem auch an euch!

Euren eigenen Demo-Bericht zur “Freiheit statt Angst” 2010 könnt ihr in die Kommentare posten!

Text: Nic

der mittlerweile zum Demonstrationsinventar der Republik gehörenden Bürgerrechtsdemonstration.
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Funkgerät vermisst

Kurze Meldung aus der Sicherheitskoordinationsstelle: Es wird noch ein Funkgerät vermisst (Nr. 357 ?) + Headset.
Sollte du es gefunden oder auch vergessen haben abzugeben, melde dich bitte umgehend bei kontakt ät vorratsdatenspeicherung.de

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Bericht der Demo-Beobachtung

Anlässlich der am 11. September 2010 abgehaltenen Demonstration “Freiheit statt Angst” haben die Kritischen Jurist_innen an der Freien Universität Berlin (KJ) und der arbeitskreis kritischer juristinnen und juristen an der Humboldt-Universität zu Berlin (akj-berlin) mit über 20 BeobachterInnen eine Demonstrationsbeobachtung durchgeführt.

Der Bericht der Demo-Beobachtung befindet sich hier.

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Livestream ist online!

Du konntest nicht kommen, willst aber trotzdem live dabei sein, wenn wir für Datenschutz und Bürgerrechte demonstrieren?!

Hier gehts zum Livestream: http://www.ustream.tv/channel/freiheitstattangst2010

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Hinweise für Demoteilnehmerinnen und -teilnehmer

Hier ein paar Hinweise an alle Demoteilnehmer. Ihr bekommt die Informationen auch als Ausdruck auf der Demo, z.B. am Infostand und könnt sie euch als pdf-Datei herunterladen.

Twitter: @akvorrat, #fsa10
Problemtelefon zur Demoleitung: 030-57709511
EA-Nr.: 030/6922222

Schön, dass wir gemeinsam bei der Freiheit statt Angst Demo 2010 gegen Überwachung und für Freiheit auf die Straße gehen. Wir bitten Dich, keine Glasflaschen, Dosen, Taschenmesser, Leathermans u.ä. auf der Demo mitzuführen
und die folgenden Hinweise zu beachten.

Umgang mit der Polizei:

Auf Demos kann es auch mal Ärger mit der Polizei geben, auch wenn dies nicht die Regel ist.Sollte es zu stressigen Situationen kommen, ist es wichtig, dass sich alle besonnen verhalten. Die Polizei ist angehalten, nicht zu filmen und hat bekannt gegeben, dass sie dies nicht grundlos tun wird.

Bei Festnahmen: Sollte es bei dieser Demo wider Erwarten zu Festnahmen kommen, ist es wichtig, den Ermittlungsausschuss (EA) anzurufen. Der EA sammelt Informationen zu polizeilichen Übergriffen, kümmert sich um Festgenommene, informiert Freunde und Verwandte und organisiert Anwälte. Meldet dem EA Festnahmen, im schlimmsten Fall eure eigene. Nennt nur den Namen und das Alter der festgenommenen Person(en) sowie den Ort des Geschehens (entlang der Strecke befinden sich Markierungen) und die Uhrzeit der Festnahme. Falls bekannt, nennt auch den Tatvorwurf, den die Polizei der Person gemacht hat (NICHT, was die Person wirklich getan hat!).
Neben dem EA informiert bitte auch die Demoleitung über solche Situationen. Dazu könnt ihr euch an die sich an jedem Lautsprecherwagen befindlichen „Hauptordner“ wenden.

Beim Filmen:

Respektiert die Privatsphäre anderer. Wenn ihr dokumentieren wollt, stellt bitte Zeit/Datum richtig ein.

Dringende Bedürfnisse:

Im Bereich zwischen Potsdamer Platz und Leipzier Platz sind Toiletten aufgestellt. Menschen mit Behinderung finden an folgenden Orten geeignete Toiletten: Hotel Ritz-Carlton (Danke!), Potsdamer Platz 3; Ristorante Essenza (Danke!), Potsdamer Platz 1; City Toilette, Alte Potsdamer Str.

Wie geht’s weiter?

An den Infoständen und auf unserer Homepage findest Du unter der Rubrik „Aktiv werden“ Infos zu Treffen der Bündnispartner. Also werde aktiv und bring Dich ein! Wir freuen uns auf Dich!

www.freiheitstattangst.de

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